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Verteidigung: EU-Rechnungshof warnt vor ineffizienter Rüstungsbeschaffung

Die EU-Staaten investieren Milliarden in ihre Verteidigung. Doch weil Steuerung fehlt, droht das Geld verprasst zu werden, ohne dass sich Europas Verteidigungsfähigkeit verbessert.

Verteidigung: EU-Rechnungshof warnt vor ineffizienter Rüstungsbeschaffung

Der Europäische Rechnungshof warnt vor ineffizienter Rüstungsbeschaffung in Europa, um Geldverschwendung und Doppelungen zu vermeiden. Trotz erheblicher Investitionen seit 2020 ist die EU weit davon entfernt, ihre Verteidigungsbereitschaft bis 2030 zu erreichen. Das Bericht von Luxemburg zeigt, dass einzelne Länder weiterhin ihre eigenen Bedürfnisse priorisieren, anstatt einen zentralen Planungsprozess zu verfolgen.

Die Haushaltswächter fordern einen "Top-down-Planungsprozess der EU", um zentrale Fähigkeitslücken in Bereichen wie Satellitenaufklärung, Mittelstreckenwaffen und strategischen Lufttransport zu schließen. Während einige Koordinierungsversuche, wie die European Sky Shield Initiative existieren, haben gemeinsame Entwicklungsprojekte wie der FCAS-Kampfjet und der MGCS-Tankprojekt jedoch gescheitert.

Ohne bessere Koordinierung konkurrieren die Mitgliedstaaten um Ressourcen, was zu einem "eklatanten Mangel an Koordinierung" führt. Der Rechnungshof fordert auch einen verstärkten Einsatz von Euro-Bonds und gemeinsamen Finanzierungsinstrumenten, um die Effizienz der Verteidigungsausgaben zu verbessern.

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