Open Source PIM im Jahr 2026: Was sich bei den Lizenzen geändert hat — und was das für Ihre Systemauswahl bedeutet
Wer heute ein Open-Source-PIM auswählt, arbeitet mit einer Liste, die vor zwei Jahren noch anders aussah. Bei zwei der drei bekanntesten Systeme haben sich Lizenz- oder Supportbedingungen verändert, bei einem dritten ist der Zustand der öffentlichen Repositories erklärungsbedürftig. Gleichzeitig kommt mit dem Digitalen Produktpass eine Anforderung hinzu, die 2023 in keiner PIM-Auswahl vorkam.…
2026 ist ein bedeutendes Jahr für Open-Source-PIM-Systeme, da sich in den letzten Jahren Lizenzbedingungen und Supportangebote verändert haben. Pimcore hat seine Community Edition von GPLv3 auf die eigene Pimcore Open Core License (POCL) umgestellt, was eine Umsatzgrenze von fünf Millionen Euro pro Jahr einführt. Akeneo informiert, dass der Support für ihre PIM v7 am 30.
September 2026 endet, was die strategische Planbarkeit für Unternehmen beeinträchtigt. Ergonode hat öffentliche Repositories archiviert, was ihre Aktualität beeinträchtigt, aber die Weiterentwicklung der Anwendung selbst ist weiterhin aktiv. AtroPIM bietet einen echten Open-Source-Lizenzanspruch, da ihr Kern unter GPLv3 steht und der Funktionsumfang in der freien Version enthalten ist.
UnoPIM, das jüngste System in dieser Liste, steht unter der MIT-Lizenz und bietet keinen Umsatzgrenzwert.
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