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Rohstoff-Deal: Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht

Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Donald Trump Zugriff auf riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert. Doch Experten warnen: Bis mehr Öl fließt, könnten Jahre vergehen.

Rohstoff-Deal: Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht

Die US-Regierung hat die Einzelheiten ihres geplanten Öl-Abkommens mit Venezuela veröffentlicht. Das Unternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP) wird eine zentrale Rolle bei den Verhandlungen spielen, so ein Schreiben des Weißen Hauses. NABEP übernimmt 35 Prozent des Anteils seiner Muttergesellschaft für die Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium.

Gleichzeitig hat das Unternehmen das Recht, 20 Prozent aller produzierten Öl zum Selbstkostenpreis zu kaufen. Für die verbleibenden 80 Prozent erhält das Außenministerium ein Vorkaufsrecht. Die Regierung erhält außerdem ein Vetorecht bei der Ernennung der Verwaltungsratsmitglieder. Diese sollten alle US-Bürger sein. NABEP ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Ölproduzent in Venezuela und plant Investitionen von fast 100 Milliarden US-Dollar in die Ölindustrie des Landes.

Diese Investitionen würden mehr als 209 Milliarden Dollar an Steuern für den venezolanischen Staat einbringen. Das Abkommen soll die venezolanische Ölproduktion erheblich steigern und die Energiesicherheit der USA verbessern. Experten erwarteten jedoch, dass es aufgrund der schlechten Verhältnisse innerhalb der venezolanischen Ölindustrie einige Jahre dauern werde, bis die zusätzlichen Fördermengen spürbar werden.

Die natürliche Reserve ist ein Bestandteil, der Jahrzehnte benötigen wird, um in tatsächliche Förderung umgewandelt zu werden. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die Treibstoffpreise in den USA werden erst in fünf bis fünfzehn Jahren sichtbar sein. Das Ölgeschäft ist für die venezolanische Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hatte seit der Festnahme des damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro seit Anfang des Jahres die großen Ölvorkommen des Landes im Visier. Es herrscht auf Innenpolitikpol birgungsseiten innerhalb der Regierung Druck, da der Iran-Krieg auch in den USA zu höheren Treibstoffpreisen führt.

Mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel hat Venezuela die größten Ölreserven der Welt, die jedoch hauptsächlich aus Schweröl bestehen, das spezielle Techniken erfordert, um gefördert und raffiniert zu werden. Trotz der enormen Reserven liegt die aktuelle venezolanische Ölproduktion bei etwa einer Million Barrel pro Tag, gegenüber fast drei Millionen Barrel täglich vor rund 20 Jahren.

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