Warum diese Erfindung die Finanzwelt revolutioniert hat: Vor fünfzig Jahren startete der erste Indexfonds – er hat viele Anleger reich gemacht
Das passive Investieren dominiert die globalen Börsen. Inzwischen ist der Erfolg der Indexanlagen aber so gross, dass diese den nächsten Crash auslösen könnten.
Der erste Indexfonds, der 1976 lanciert wurde, hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Finanzwelt. Der amerikanische Investor John Bogle, Gründer des Fondsriesen Vanguard, startete diesen Trend und revolutionierte das Investieren. Anfangs wurde der Indexfonds von den Anlegern mit Skepsis betrachtet, da er das Einfaches und Mittelmass darstellte.
Dennoch erkannte Bogle den Wert und blieb standhaft. Heute ist der Vanguard-500-Index-Fund ein Milliarden-Dollar-Produkt. Der Erfolg der Indexfonds hat in der Finanzindustrie einen enormen Druck erzeugt, was zu tieferen Gebühren und höherer Marktdurchdringung geführt hat. Indexfonds haben die Geldanlage demokratisiert und eine Demokratisierung ermöglicht, indem sie den Rückstand uninformierter Kleinanleger auf den erfahrenen Profi verringern.
Die tiefen Kosten von Indexfonds sind entscheidend für die Wertvermehrung durch den Zinseszins. Trotz der zeitweiligen Effizienz der Märkte könnten bestimmte Phasen aktive Strategien gegenüber passiven bevorzugen, insbesondere wenn spekulatives Verhalten vorherrscht.
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