Psychologin erklärt: August-Blues und Sommer-Wehmut? Mit „Glimmern“ in den Herbst
Wenn der Sommer geht, mischt sich oft Wehmut mit Vorfreude: Warum das bittersüße Gefühl zum Jahreszeitenwechsel dazugehört und wie wir Kraft für den Herbst schöpfen können.
Die Sommermonate sind für viele ein Zeitraum voller Freiheit, Lektüre und entspannter Aktivitäten. Doch mit dem Anfang des Herbstes zieht ein kleiner Stimmungs-Blues über viele Menschen herein. Psychologin und Trainerin Nanni Glück erläutert, warum das passiert. Öffnet sich das Sommer, unterscheidet man sich auch ein besonderes Lebensgefühl.
"Wir sind dann draußen mehr, fühlen uns frei, leben einen bisschen langsamer", sagt Glück. Mit dem Herbst beginnt man jedoch den Sommer langsam wieder loszuwerden. Die Zeitliche Unveränderlichkeit, die Endlichkeit des Sommers, kann Traurigkeit auslösen. Gleichzeitig kehren Alltag und Routinen wieder zurück und bieten gemischte Gefühle.
Es ist normal, Wehmut zu erleben - das ist ein bittersüßes Gefühl, das uns daran erinnert, was vergangen ist und wichtig war. Die Psychologin empfiehlt, die Wehmut nicht wegzuschieben und das Vergängliche als freundliche Lehrmeisterin zu sehen, die uns daran erinnert, dass alles vorübergeht. Der "Fresh Start Effect" kann Menschen motivieren, sich im Herbst etwas Neues vorzunehmen oder in etwas Neues hineinzufinden.
Kleine Glücksmomente, wie zum Beispiel das Lächeln an jemandem, können den Alltag aufhellen. Die Natur bietet ebenfalls viele Glimmern, wie das abwechselnde Licht und die verwandelte Luft.
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