Hohe Staatsschulden in den USA: Welche «Zeitbomben» an den Finanzmärkten nun explodieren könnten
Die hohen Schulden der USA schüren Ängste und treiben die Zinsen in die Höhe. Welche Folgen dies haben könnte – und wieso Frankreich an den Finanzmärkten ein noch grösseres Sorgenkind ist.
Die hohen US-Staatschulden sorgen für Angst und treiben die Zinsen in die Höhe. Die US-Finanzministerin Scott Bessent wird dafür kritisiert, da Hedge-Fund-Milliardär Stanley Druckenmiller argumentiert, dass ihre Interventionen an den Finanzmärkten die Gefahr erhöhen. Der US-Finanzministerium hat angekündigt, die Rückkäufe von US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren verdoppeln zu wollen, um die Finanzmärkte zu beruhigen.
Doch diese Interventionen zeigten nur kurzzeitig Wirkung, da die Renditen der US-Staatsanleihen kurzzeitig sanken, aber anschliessend wieder stiegen. Thomas Liebi, Marktstratege beim Versicherer Zurich Insurance, schlägt vor, dass die geplanten Verdopplungen die Renditen der Papiere auf 5,3 Prozent für dreissigjährige und 4,7 Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen begrenzen könnten.
Die geplanten grösseren Rückkäufe von Bessent seien eine Art «Warnschuss» gewesen, sagt Liebi. Die hohe Verschuldung der USA und die generellen Probleme von hohen Ausgaben und Schulden bleiben ungelöst. Marktbeobachter gehen davon aus, dass das ungelöste Schuldenproblem die USA weiterhin hohe Renditen bei Staatsanleihen garantiert.
Investoren suchen nach potenziellen "Zeitbomben" an den Finanzmärkten, die nun durch höhere Zinsen explodieren könnten.
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