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Albtraum Eigentumswohnung: Wie Stockwerkeigentümer zu erbitterten Feinden werden

Wer sich kein Haus leisten kann, setzt auf Stockwerkeigentum. Doch in der Praxis wird daraus oft ein Nervenkrieg um Gartenbänke, Storenfarben und Velounterstände. Und das ist noch nichts gegen die Leiden, die mit einer Sanierung verbunden sind.

Albtraum Eigentumswohnung: Wie Stockwerkeigentümer zu erbitterten Feinden werden

Stockwerkeigentümer werden oft feindliche Gegner miteinander, was von einem Nervenkrieg bis zu rechtlichen Streitigkeiten reichen kann. Yves Willi, ein 39-jähriger Immobilienverwalter, warf einen Nachbarn einen Veloträger vor, der auf der gemeinsamen Einstellhalle zu hoch hinkt. Der Konflikt eskalierte, als der Nachbar den Einstellplatz als störend bezeichnete.

Willi selbst hat Erfahrung mit Stockwerkeigentum und verurteilt die Vorgehensweise einiger Eigentümer als dumm. Die Umweltingenieurin Corinne Röthlisberger betont, dass sie sich nie als Stockwerkeigentümerin fühlen würde. Der Rechtsanwalt Amédéo Wermelinger identifiziert zwei Arten von Eigentümern: einen unangenehmen, aber legitimen Rechthaber und einen echten Querulant, der keine gemeinsame Lösung sucht, sondern nur die eigene.

Ein Fall aus Zürich zeigt, wie ein Miteigentümer, der sich weigert, Fenster zu reparieren, einen Anwalt kassiert und die Situation vor dem Friedensrichter bringt. Ein weiterer Fall in Zürich beinhaltet den Ausfall des Lifts, was zu einem Streit über die Kosten führt. In solchen Fällen können die Eigentümer beschließen, selbst die Planung und den Bau zu übernehmen, um eine Entscheidung zu treffen.

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