Raiffeisenbank Plankstetten: Bafin setzt sich im Streit mit Raiffeisenbank Plankstetten durch
Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat Klagen der früheren Vorstände der Raiffeisenbank Plankstetten abgewiesen. Sie hatten demnach eine Prüfung durch die Finanzaufsicht „rechtswidrig behindert“.
Die Raiffeisenbank Plankstetten hat bei der Finanzaufsicht Bafin einen rechtlichen Verlust erlebt, nachdem ein Verwaltungsgericht Frankfurt entschied, dass Warnungen der Behörde aus dem Jahr 2024 zahlen streben. Das Gericht entkörperte zwei Klagen von ehemaligen Bankvorständen, die die Sonderprüfung der Bank 2022 als "rechtswidrig behindert" hielten.
Die Bankvorstände, Elmar Weiß und Walter Frank, hatten mehrfach die Teilnahme an Gesprächen während der Sonderprüfung verweigert und Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht. Die Bafin warf die beiden Vorstände im Juli 2024 die Abberufung zu verlangen und ernannte einen Sonderbeauftragten, Oddo Steinmann, zur Leitung der Bank. Ein Monat später wurde auch der Aufsichtsrat abberufen und die Aufsichtsmitglied Sandra Michelfelder als Sonderbeauftragte eingesetzt.
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