Der Fed-Chef Kevin Warsh gibt einmal mehr den Kämpfer gegen die Inflation, doch Zweifel an seiner Entschlossenheit bleiben
In den USA hat sich die Inflation jüngst verlangsamt. In einer mit Spannung erwarteten Grundsatzrede sagte Warsh jedoch, die Teuerung sei immer noch zu hoch. Die Märkte werteten das als Kampfansage.
Der Chef der Federal Reserve, Kevin Warsh, sprach in der jüngsten Grundpräsidialrede erneut über die Bekämpfung der Inflation, obwohl Zweifel an seiner Entschlossenheit bestehen. Die Inflation in den USA hat sich derzeit verlangsamt, aber die Notenbank sieht weiterhin hohe Inflationsraten. Warsh betonte, dass die Preisstabilität über die Wirtschaftsentwicklung stehen muss und deutete ein Signal an, dass die Verantwortung für die hohe Inflation bei der Zentralbank liegt.
Die US-Notenbank steht vor mehreren Indikatoren, die alle auf eine Inflation über dem Zielwert von 2 Prozent hindeuten. Warsh sprach sich weiter für eine Zinserhöhung aus und erwähnte, dass die Fed auf die Ergebnisse von Arbeitsgruppen warten sollte, bevor sie einen Entscheidungsverlauf festlegt.
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