Handel: USA wollen sich von China abkoppeln – und treffen deutsche Firmen
Donald Trump ist vor dem großen Gipfel mit Xi Jinping um Harmonie bemüht. Doch im Hintergrund läuft der Ausschluss chinesischer Firmen vom US-Markt – mit Nebenwirkungen.
Die USA unter Präsident Donald Trump sind entschlossen, ihre Abhängigkeit von China wirtschaftlich zu reduzieren und dabei auch deutsche Unternehmen betroffen zu machen. Dies geschieht durch die Schaffung einer Liste von mit Importverbote versehenen Produkten und Dienstleistungen, die als "Covered List" bekannt ist. Neben chinesischen Unternehmen sind europäische Firmen ebenfalls davon betroffen.
Die Bundesbehörde für Kommunikation (FCC) ist dabei eine der wichtigsten Akteure und entscheidet darüber, wer Zugang zum US-Markt haben darf. Die Liste umfasst zunehmend Produkte wie Wechselrichter, Drohnen, Router und mobile Roboter. Unternehmen, deren Produkte auf der Liste stehen, dürfen nicht mehr in die USA einführen, sofern sie nicht bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Der Umstand, dass Produkte im US-Markt 65 Prozent aus US-Herstellung bestehen müssen, stellt eine enorme Herausforderung für europäische Unternehmen dar und könnte zu Produktionsverlagerungen führen. Die Maßnahme wirkt sich auch auf Europa aus, da die Verlegung von Produktion in die USA zu Arbeitsplatzverlusten in Europa führen könnte.
Betroffene Firmen stehen nun vor großen Herausforderungen und Unsicherheiten, da Genehmigungen für die Aufnahme von Importen ein komplexes und zeitaufwändiges Verfahren sind.
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