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Geldanlage: Steigende Schulden, höhere Zinsen? Wie Anleger reagieren können

Das Anlageuniversum hat sich mit dem Ende der Niedrigzinswelt radikal verändert. Drei Experten erklären, wie Anleger ihre Depots anpassen können und warum ein Klassiker vor dem Comeback steht.

Geldanlage: Steigende Schulden, höhere Zinsen? Wie Anleger reagieren können

Nachdem die Niedrigzinsen über ein Jahrzehnt lang herrschten, sind die Kapitalmarktzinsen wieder über drei Prozent gestiegen, teilweise sogar über fünf Prozent in den USA. Finanzexperten erwarten weitere Zinsanstiege, da die Staatsschulden dramatisch zugenommen haben. Anleger müssen sich anpassen und zinstragende Anlagen als Alternative zu Aktien betrachten.

Der Finanzplaner Marcel Reyers empfiehlt die klassische 60/40-Portfoliostruktur, die 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen beinhalten soll. Metzler Bank setzt ebenfalls auf Anleihen und hat die maximale Laufzeit auf zehn Jahre begrenzt, keine Staatsanleihen mit schlechteren Ratings und einen höheren Anteil an Unternehmensanleihen. Anleger sollten ETFs nutzen, um eine breitere Diversifikation zu erreichen, allerdings aufpassen sie auf das Währungsrisiko.

Festgeld könnte für Anleger, die vorübergehend keine Geldbedürfnisse haben, interessant sein. Eine Zinstreppe mit Laufzeiten von einem bis fünf Jahren bietet Flexibilität. Experten empfehlen weiterhin eine breit gefächerte Aktieninvestition, die in breit gestreuten ETFs geboten wird. Gold könnte als Inflationsabsicherung zur Betrachtung kommen, mit einem Anteil zwischen 2,5 und 10 Prozent im Depot.

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