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Facebook und Instagram: Verbraucherschützer: Social-Media-Schutz auch in Deutschland

Der Milliarden-Vergleich von Meta in den USA befeuert auch in Deutschland die Debatte um Jugendschutz in sozialen Medien. Die Verbraucherzentralen haben klare Vorstellungen.

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Facebook und Instagram: Verbraucherschützer: Social-Media-Schutz auch in Deutschland

Verbraucherschützer in Deutschland haben nach dem US-Prozess gegen Meta nachdrücklich die Notwendigkeit strengerer Regeln für Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram betont. Ramona Pop, Chefin des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, hob die Effektivität von Schutzmaßnahmen wie Zeitlimits, naechtlichen Sperren und deaktivierte Benachrichtigungen für Minderjahrige hervor. Sie erkannte jedoch an, dass dies nicht ausreichend sei, um junge Menschen wirklich zu schuetzen.

Pop stellte die Ausgangslage in Frage: "Das eigentliche Problem bleiben Geschaeftsmodelle und Algorithmen, die darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit so lange wie moeglich zu binden." Junge Menschen brauchen mehr als nur Nutzungsgrenzen, sie brauchen "Plattformen, die von vornherein sicher sind." Und die Verantwortung für diesen Schutz liegt nicht allein bei den Eltern. Plattformen selbst müssen sicher gemacht werden.

Die Verpflichtung von Meta war nun deutlich geworden. Nach dem Vergleich mit US-Bundesstaaten hat der Facebook-Mutterkonzern 16,7 Milliarden US-Dollar in Form von Zahlungen zugesagt und zahlreiche Änderungen an seinen Apps für Kinder und Jugendliche zugesichert. Der Konzern sieht sich der Vorwuerfe schuldig, Kinder absichtlich zu einer ausufernden Nutzung von Facebook und Instagram zu verleiten.

Meta hat selbst Risiken vor Eltern und der Baerung verborgen. Er kündigte nun neue Einschraenkungen an, die Minderjahrige automatisch zehn Jahre lang vor den Plattformen schuetzen sollen, sobald diese diese zehn Jahre vollendet haben.

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