Reint Gropp: IWH-Präsident warnt vor AfD-Regierung: „Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt würde schrumpfen“
Der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts Halle fürchtet massive Folgen in Sachsen-Anhalt für die Wirtschaft, sollte die AfD regieren – und erst recht für die Wissenschaft.
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte das Land grundlegend verändern, da die AfD möglicherweise die Chance erhält, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Reint Gropp, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), weist auf die Gefahr vor, die eine AfD-Regierung für die Wissenschaft und die Forschung in Sachsen-Anhalt mit sich bringen könnte.
Er fordert, dass die Abschaffung von Bachelor- und Masterabschlüssen durch die AfD zu einem Rückgang ausländischer Studierender und einer Verschlechterung der internationalen Vergleichbarkeit deutscher Abschlüsse führen würde. Der Ökon ist besorgt über das mögliche Einflusieren von Studiengängen und Forschungsthemen durch eine AfD-Regierung, insbesondere bei Themen wie Gender Studies und Klimaforschung.
Er argumentiert, dass dies die Qualität der Forschung und den internationalen Vergleich ihres Wertes beeinträchtigen würde. Gropp ermutigt die Länderpolitik, die Finanzierung der Universitäten zu stärken, anstatt sie zu kontrollieren, da dies die wissenschaftliche Exzellenz gefährden würde.
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