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Klima: Pazifikregion heizt auf – sehr starker El Niño erwartet

Die Temperaturen in einem bestimmten Teil des Pazifiks steigen ungewöhnlich stark und damit die Wahrscheinlichkeit für einen Rekord-El-Niño. Was das bedeuten könnte.

Klima: Pazifikregion heizt auf – sehr starker El Niño erwartet

Die El Niño-Klimaphänomen verschärft sich und könnte das größte seit Messbeginn werden, schreibt der Deutschen Wetterdienst (DWD). Expertenschätzungen deuten darauf hin, dass die direkten Auswirkungen auf Europa noch ungewiss sind, aber andere Erdregioneninnen stärker betroffen sein könnten und damit auch Preise für bestimmte Produkte in Deutschland erhöhen.

Im Pazifik entsteht dieses Phänomen, und die Meeresoberflächentemperaturen im Juli lagen über dem Mittel. Besonders betroffen könnten Teile Amerikas, Australiens, Asiens und Afrikas sein. In Europa könnten die Folgen weniger ausgeprägt sein, aber indirekte Auswirkungen durch Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation nicht ausschlossen.

Die konkreten Auswirkungen hängen von vielen Faktoren ab und sind aktuell nicht adäquat prognostizierbar. Armin Bunde, ein Experte für El Niños, spricht von indirekten Auswirkungen wie schlechten Ernten, die zu höheren Preisen für Zucker, Kaffee und Kakao führen könnten. Der Panamakanal, der Schiffpassagen um 90 Prozent reduziert, könnte ebenfalls Auswirkungen erfahren.

Die US-Klimabehörde NOAA prognostiziert mit über 90 Prozent Wahrscheinlichkeit ein "sehr starkes" El Niño, das möglicherweise das stärkste seit 1950 sein könnte.

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