Brauerei: Warsteiner-Konzern will mit neuem Chef Umbau vorantreiben
Der neue Konzernchef Bodo-Joachim Wendenburg kommt in einer schwierigen Zeit ins Unternehmen. Warsteiner plant, bis Ende des Jahres eine ihrer Brauereien zu verkaufen oder zu schließen.
Brauerei Konzern Warsteiner plant unter neuen Führung, Einsparungen und Restrukturierung mit neuer Führung voranzutreiben. Nach Abschluss der Herforder Brauerei soll im Herbst entschieden werden, ob die Paderborner Brauerei verkauft oder geschlossen wird. Bodo-Joachim Wendenburg wird die Restrukturierung des Unternehmens verantworten, insbesondere in einer herausfordernden Marktumgebung.
Er wird seit mehreren Monaten als Berater für die Gruppe tätig gewesen sein. Einsparungen sollen für die Trennung von Herforder und Paderborner um 30 Prozent getätigt werden. Die Bierproduktion der Gruppe wird zunehmend auf den Sitz in Warstein umgelegt, wo auch die Lohnproduktion von Kunden der Gruppe verlängert wird. Eine Entscheidung über die Paderborner Brauerei wird im Herbst 2026 erwartet.
Die Gewerkschaft hat einen Sozialtarifvertrag für 220 Beschäftigte in Herford und Paderborn abgeschlossen, mit Abfindungen und 50 Arbeitsplätzen in Warstein.
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