Ölpreis steigt weiter: Was die Hängepartie im Iran-Krieg für Autofahrer bedeutet
Mit einem „Wirtschaftskrieg“ und neuen Sanktionen will US-Präsident Trump den Iran in die Knie zwingen, Ausgang ungewiss. Der Konflikt dürfte den Ölmarkt weiter strapazieren - und deutsche Autofahrer.
Der zunehmende Ölpreis hat erhebliche Auswirkungen auf Autofahrer, insbesondere in Bezug auf Dieselkraftstoff. Der Krieg im Iran, der von den USA und Israel initiiert wurde, hat zu einem "Wirtschaftskrieg" geführt, der darauf abzielt, die iranische Führung zu einem Zugeständnis zu veranlassen und sie von ihren Unterstützern wie China zu isolieren. Allerdings haben diese Pläne bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Die USA haben bereits weitreichende Sanktionen gegen den Iran verhängt, aber die Straße von Hormus bleibt weitgehend unter dem vor dem Kriegigen Verkehrsniveau. Trotz der Ankündigung des Trumps das "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran in Gang zu setzen, ist die Brent-Typ-Referenzlinie seit Anfang August kontinuierlich gestiegen. Der Ölpreis von 94 Dollar pro Barrel ist fast das Doppelte des Preises vor dem Krieg.
Die Hauptgründe für diesen Preisanstieg sind die Blockade der Raffineriekapazität weltweit und die bevorstehende Umstellung auf Winterdiesel. Das bedeutet, dass viele Tankstellen auch im Winter keine Erzeugnisse anbieten können, die speziell für niedrige Temperaturen geeignet sind. Während des ersten Quartals 2026 könnte dies zu einem der teuersten Tankjahre aller Zeiten führen, was die ökonomische Belastung der Autofahrer weiter erhöht.
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