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Kaderschmiede und FPÖ-Hilfe: Wie sich die AfD auf eine mögliche Regierung vorbereitet

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte der AfD erstmals den Weg in eine Landesregierung öffnen. Mit Schulungen, einem Personalpool und Hilfe aus Österreich bereitet sie sich seit langem darauf vor.

Kaderschmiede und FPÖ-Hilfe: Wie sich die AfD auf eine mögliche Regierung vorbereitet

Der Sitzungslauf in Sachsen-Anhalt nähert sich seinem Ende. Nach gut zwei Wochen wird deutlich, ob die AfD nach dreizehn Jahren Parteigründung erstmals regierungsähnliche Aufgaben übernimmt oder weiterhin als Oppositionspartei bleibt. Dies wäre eine Veränderung in der deutschen politischen Landschaft. Die AfD bereitet sich seit Jahren darauf vor, unterstützt wird sie dabei auch durch Hilfe aus dem Ausland.

Anfang 2023 präsentierte Co-Parteichefin Alice Weidel die "Schwarz-Rot-Gold-Akademie", die darauf abzielt, das Regieren zu lehren und "Personalentwicklungsprogramme und interne Ausbildungsprogramme" anzubieten. Die AfD zielte darauf ab, ihre Parteien auf eine mögliche Regierungsführung vorzubereiten. Zwei Jahre später gründete die AfD in Berlin eine Kaderschmiede mit dem Ziel, Fachpersonal für die zweite und dritte Reihe zu schulen und die Landesverbände strategisch auf Regierungsverantwortung vorzubereiten.

In Zusammenarbeit mit der FPÖ, einer rechten Schwesterpartei, tauschte sich die AfD über praktische Erfahrungen aus. Ein ehemaliger FPÖ-Staatssekretär des österreichischen Finanzministeriums teilte während eines Strategietreffens in Berlin sein Wissen über "Koalitionsgespräche und Ministerien führen". Die AfD hat auch eine "AG Regierungsbeteiligung" eingesetzt, die darauf abzielt, die Partei vor möglichen Blockaden zu schützen und die Umsetzung von Gesetzentwürfen sicherzustellen.

Die AfD hält sich auf der Suche nach qualifiziertem Verwaltungspersonal, das aus dem eigenen Landesverband stammen könnte.

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