Der Franken hat an Stärke eingebüsst: Hilft das der Schweizer Uhrenindustrie?
Die Schweizer Uhrenexporte haben jüngst zugelegt, zugleich ist der Franken etwas schwächer geworden. Das verschafft der Branche Luft. Doch Chinas Nachfrage bleibt schwach – und das eigentliche Problem liegt tiefer.
Die Schweizer Uhrenindustrie hat in den letzten Jahren durch Stärkung des Schweizer Frankens gewonnen, doch diese Vorteile werden begrenzt durch schwache Nachfrage, insbesondere aus China. Im Juli stieg der Export von Armbanduhren um 6,8 Prozent auf 1,52 Millionen Stück, obwohl der Franken schwächer wurde. Die Branche erlebt jedoch keine allgemeine Erholung, da China weiterhin mit einem Rückgang der Nachfrage um 18,5 Prozent konfrontiert ist.
Der schwächere Franken bietet Anreize für Investoren, in fremde Währungen zu investieren, was zu einem Verlust an Wert für den Franken führt. Währungsschwankungen sind entscheidend für die Branche, wobei der Dollar, insbesondere gegenüber dem Franken, einen größeren Einfluss hat. Trotz der aktuellen Krise gibt es positive Entwicklungen, wie zum Beispiel eine gestiegene Nachfrage nach preiswerten Uhren, und einige Modelle von Swatch haben bei Massenverbrauchern Anklang gefunden.
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