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Bücher: Sonnige Seiten – Zehn Bücher, die Sie im Sommer inspirieren

Die Vermessung der digitalen Welt, neue Ideen für den Kapitalismus – und drei Bücher zum Entspannen: die Handelsblatt-Empfehlungen für die Urlaubslektüre.

Bücher: Sonnige Seiten – Zehn Bücher, die Sie im Sommer inspirieren

Sonnige Sommerabende laden zum Lesezencken. Zehn neue Bücher sind seit Beginn 2026 erschienen, die gerade für einen Strandplatz, einen Talsalon oder einen Balkon ideal sind. Diese Bücher versprechen neuen Gedanken und Entspannung vom Alltag.

Martin Andree, Experte für Big Tech, hat in seinem neuen Werk die digitalen Veränderungen in den letzten sechs Jahren weitergeführt. Anhand der Daten des GfK Crossmedia Link Panels, das die Realitäten von 8.000 Deutschen erfasst, zeichnet er das Umfeld von digitaler Aufmerksamkeit ab. Andree analysiert, wie die großen Technolgiganten Einfluss auf unsere Freizeit haben und einige unabhängige Anbieter dagegen aufwirbeln.

Andrea Lorenzo Capussela stellt in seinem Buch "The Republic of Innovation" eine Alternative zur im westlichen Denken vorherrschenden Freiheit dar. Er erklärt, dass wahre Freiheit nicht darin besteht, frei zu handeln, sondern nicht von Arbeitgebern, Big Tech oder einer selbsternannten Elite abhängig zu sein. Capussela verbindet politische Philosophie mit moderner Wachstumstheorie und schlägt ein politisches Programm vor, um westliche Demokratien zu fördern.

Francis Fukuyama, bekannt für sein "Ende der Geschichte", bringt in seinem neuen Buch "Der letzte Mensch" eine persönlichere Version seiner Theorie. Er erklärt, dass wir längst in einer "Figur des letzten Menschen" leben, die auf einem Überdruss gegen die liberalen Gesellschaften rebelliert. Fukuyama toppert damit nicht mehr die Meinung, dass der liberalen Demokratie das herrschende Prinzip der Geschichte sein würde, sondern interpretiert seine ursprünglichen Vorhersagen präziser.

Mariana Mazzucato, eine bekannte Wirtschaftswissenschaftlerin, stellt in "The Common Good Economy" einen neuen Ansatz für ökonomische Fragestellungen vor. Sie entwickelt den Begriff "Gemeinwohl" und versucht, ihn mit dem unternehmerischen Staat zu verbinden, um eine ganzheitliche Lösung zu finden. Mazzucato bietet dadurch einen praktischen Navigationsinstrument für Staaten und Unternehmen, um wirtschaftliche Beziehungen auf der Grundlage des Gemeinwohls aufzubauen.

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