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US-Börsen: US-Börsen schließen uneinheitlich – KI-Aktien verlieren deutlich

Überraschend schlecht ausgefallene Konjunkturdaten haben die Stimmung der Anleger in den USA am Dienstag getrübt. Gleichzeitig erlebten Technologieaktien einen regelrechten Ausverkauf.

US-Börsen: US-Börsen schließen uneinheitlich – KI-Aktien verlieren deutlich

Am Dienstag zeigte sich der US-Börsenmarkt uneinheitlich. Während die großen Industrie- und Dienstleistungsaktien im Mittel stabil blieben, verloren Aktien aus dem Künstlichen Intelligenz (KI)-Bereich erheblich an Wert. Der Dow Jones Industrial Average schloss mit 53.343 Punkten nicht von seinem Vortag ab, während der S&P 500 Index um 0,7 Prozent auf 7.692 sank.

Die Nasdaq schloss mit 1,3 Prozent Rückgang bei 26.290 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq 100, zusammengesetzt aus den 100 größten nicht finanzierten Unternehmen auf der Börse, verlor um 1,7 Prozent auf 29.491 Punkte.

Der Hauptgrund für die Uneinigkeit auf dem US-Börsenmarkt ist die steigende Rendite an lang laufenden Staatsanleihen, die sich auf höhere Inflationsaussichten stützen. Die Zinsen auf 30-jährige US-Staatsanleihen erreichten seit 2007 kein anderes Hoch und erreichten soeben 5,33 Prozent. Diese Entwicklungen belasten insbesondere Tech-Unternehmen, die in der Regel hohe Schulden getragen haben, um schnelles Wachstum zu erzielen.

Die steigenden Zinsen machen ihre Bestandskredite teurer, insbesondere wenn die Zinsen der Europäischen Zentralbank steigen, was wiederum den Aktienkursen schadet. Der Inflationsdruck ist derzeit hauptsächlich durch die Erwartungen an den Ölpreis beeinflusst, der am Dienstag erneut gestiegen ist und sich jetzt den Niveaus annähert, die während aktiver Kriegshandlungen in Irak gezahlt wurden.

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