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Technologie: „Größte Gewinner der KI-Revolution“: So profitieren Kleinstunternehmer

Lange haben Selbstständige den Einsatz von KI gescheut. Nun finden immer mehr clevere Lösungen und automatisieren den Betrieb – wie Beispiele zeigen. Doch es bleiben Fragen.

Technologie: „Größte Gewinner der KI-Revolution“: So profitieren Kleinstunternehmer

Viele Kleinstunternehmer, von Boutiquen bis Handwerksbetrieben, versuchten jahrelang, Künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen, aber jetzt erkannten sie den Wert der Technologie. Eine für Lexware durchgeführte Umfrage unter knapp 3000 Betrieben mit bis zu neun Mitarbeitern ergab, dass 34 Prozent bereits einige Prozesse mit KI automatisieren.

64 Prozent nutzen KI mindestens mehrmals pro Woche und 41 Prozent sogar täglich. Marcus Diekmann, ein Digitalberater, der bei der Einführung von KI Mittelständler unterstützt, sagte: "Kleinstunternehmen könnten die größten Gewinner der KI-Revolution werden." Sie haben keine langen Entscheidungswege und weniger komplexe Compliance-Strukturen, was es ihnen ermöglicht, KI schneller einzusetzen als große Unternehmen.

85 Prozent der deutschen Betriebe sind Kleinstunternehmen, die rund neun Millionen Menschen beschäftigen und 11,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Lexware-Betriebsleiter Christian Steiger sah eine Chance, die Selbstständigkeit in Deutschland zu fördern. "Die Unterstützung durch KI hat das Potenzial, die Zahl der Neugründungen enorm zu steigern."

Die KI-Nutzung variiert jedoch stark. Während viele Kleinstunternehmer bereits weit fortgeschritten sind, experimentieren einige erst noch. Unternehmer Tillmann Gurka begann mit KI, nachdem er eine Radiosendung über den Einsatz von KI gehört hatte. Er nutzte ChatGPT, um Rezepte für ungewöhnliche Gebäckstücke zu finden, die er dann in einer britischen Bäckerei testete.

Die Designerin Meriem Lebdiri wurde durch eine andere Unternehmerin davon überzeugt, KI für die Produktions von Videos zu nutzen. Katharina Kreutzer, Gründerin einer Logistikplattform, empfiehlt Kleinstunternehmen, die nervigsten Aufgaben an die KI zu delegieren, beginnend mit einfachen Aufgaben, bei denen weniger Risiko besteht.

ChatGPT ist das häufigste KI-Modell, das Kleinstunternehmen nutzen, mit 81 Prozent der Befragten, die es im Betrieb verwenden.

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