Anleihen: Eine Billion Dollar Zinszahlungen im Jahr – die gefährliche Schuldenwette der USA
Jeden Tag zahlen die USA drei Milliarden Dollar Zinsen. Ihre Schulden finanziert die Regierung immer stärker über kurzfristige Schuldtitel – mit hohen Risiken für das gesamte Finanzsystem.
Die USA finanzieren zunehmend ihre Schulden über kurzfristige Treasury Bills (T-Bills) anstatt mittelfristige und langfristige Anleihen. Im vergangenen Jahr zahlte die Regierung 970 Milliarden Dollar an Zinsen, wobei der Anteil der T-Bills am gesamten Staatsschuldenvolumen seit Mitte der 1980er-Jahre der höchste seit dieser Zeit ist.
Laut Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) könnten die Nettozinsausgaben im Jahr 2022 die Eine-Billion-Dollar-Marke überschreiten. Der US-Bank Goldman Sachs geht davon aus, dass das Emissionsvolumen von T-Bills in diesem Jahr mehr als verdoppelt werden könnte. Der Beratungsausschuss für die US-Schuldenverwaltung empfiehlt einen T-Bill-Anteil von 15 bis 20 Prozent als normale Zeiten, aber der jüngste Anstieg zeigt bereits eine übermäßige Abhängigkeit von kurzfristigen Schulden.
Experten warnen vor den Risiken einer langfristigen Abhängigkeit von T-Bills, insbesondere dem Rollover-Risk, wo häufige Refinanzierungen unter schwankenden Zinssätzen die staatlichen Finanzen belasten.
Written by urgent.news from Handelsblatt's reporting — not their text. Machine-written — may contain errors; check the original before relying on it.