Hitzewelle: Wegen Niedrigwasser – Ökonomin Grimm sagt Preisanstieg voraus
Preise könnten bei diversen Grundstoffen steigen, warnt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Sie kritisiert Politiker, die kurzsichtig agierten, statt sich auf solche Lagen vorzubereiten.
Ökonomin Veronika Grimm sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass steigende Preise aufgrund niedrigem Wassers in deutschen Flüssen und den daraus resultierenden Transportproblemen zu erwarten sind. Ineffiziente Rationierung könnte auch die Preise unnötig in die Höhe treiben, sagte sie. Niedrigwasser hat auch Auswirkungen auf die Chemie- und Energiemarkt.
Der Transport von Öl zu Raffinerien wird von niedrigen Pegelständen betroffen sein. Das Klimawandelthema sollte die Politik daran hindern, ad hoc Notmaßnahmen zu diskutieren, meinte Grimm. Anpassungen an den Klimawandel sind jedoch nicht einfach zu realisieren. Es sei vorhersehbar, wie stark die Preise bei verschiedenen Grundstoffen reagieren, abhängig von den Lagerkapazitäten der Unternehmen.
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