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Hitze: 40 Grad im Pflegeheim? Warum Hitzeschutz in der Pflege eine Seltenheit ist

Nur wenige Pflegeheime sind auf extreme Hitze vorbereitet. Die, die es sind, zahlen für die Maßnahmen vor allem selbst. Die Politik sucht noch nach konkreten Antworten.

Hitze: 40 Grad im Pflegeheim? Warum Hitzeschutz in der Pflege eine Seltenheit ist

Die Pflegeeinrichtung Alfred-Delp-Haus in Dinslaken hat sich mit 40 Grad im Juni als eine der wenigen, die einen ausreichenden Hitzeschutz haben. Im Gegensatz dazu sind nur 14,5 Prozent der Neubauten im Sozialwesen mit Kühlanlagen ausgestattet. In ganz Deutschland sind aufgrund von Hitzewellen in diesem Jahr etwa 12.500 Menschen gestorben, wobei in Nordrhein-Westfalen etwa 2300 starben.

Bundeskanzler Friedrich Merz wurde dafür kritisiert, dass er das Problem vernachlässigt hatte, und er hat den Vorwurf zurückgewiesen. Das Bundesgesundheitsministerium gibt die Verantwortung für den Hitzeschutz an die Länder weiter, wobei Bundesumweltminister Carsten Schneider darauf hinwies, dass der Bund bereits genug Förderprogramme bereitstellt.

In Hessen gibt es bereits seit 2004 ein Pflegeheim-Grünerheitsprogramm, das einzigartig bundesweit ist. Kritiker fordern allerdings eine bessere Unterstützung der Einrichtungen durch den Bund und eine Investitionsfinanzierung über einzelstaatische Initiativen. Die meisten Einrichtungen, wie das Alfred-Delp-Haus, könnten die Klimatisierung nicht aus finanziellen Gründen realisieren.

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