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BIP: Schätzung bestätigt – Wirtschaft im Euroraum wächst im zweiten Quartal um 0,4 Prozent

Trotz der geopolitischen Belastungen durch den Irankrieg konnte die Wirtschaft in der Eurozone ein Wachstum verzeichnen. Zu den maßgeblichen Treibern gehört vor allem ein Land.

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BIP: Schätzung bestätigt – Wirtschaft im Euroraum wächst im zweiten Quartal um 0,4 Prozent

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat im Frühjahr 2020 eine geringfügige Steigerung von 0,4 Prozent gezeigt, wie die Statistikbehörde Eurostat bestätigte. Dies trotz der wirtschaftlichen Belastungen durch den Irankrieg, der zu einem Anstieg der Ölpreise führte und die Inflation in Europa nach oben drängte.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone, das im ersten Vierteljahr stagnierte, wuchs im zweiten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Spanien, die viertgrößte Volkswirtschaft in der Währungsunion, leistete den größten Beitrag zum Wachstum mit einem Plus von 0,7 Prozent, geschuldet einem boomenden Tourismusbereich.

Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, konnte sich jedoch nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent behaupten, ebenso wie Frankreich und Italien. Die Europäische Zentralbank reagierte auf die steigenden Ölpreise mit der ersten Zinserhöhung seit drei Jahren im Juni. Ein weiterer Schritt der Zinserhöhung könnte im September folgen.

Der Arbeitsmarkt innerhalb der Eurozone blieb allgemein stabil, wobei die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal um 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal stieg. Das Wachstum im Beschäftigungsbereich blieb jedoch im Vergleich zum Vorjahresquartal gleich, mit einem Anstieg von 0,5 Prozent.

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