Anleihen: Renditen für 30-jährige US-Bonds steigen auf 25-Jahres-Hoch
Washington muss seinen Schuldnern so viel Geld bieten wie seit 2001 nicht mehr, damit sie langlaufende Schuldpapiere kaufen. Die Nachfrage bleibt hoch, doch die Kosten für Washington auch.
Bundesstaatliche US-Anleihen mit langen Laufzeiten erleben einen erheblichen Anstieg der Renditen, was sich auf die Schuldner des Landes auswirkt. Bei der letzten Auktion für Anleihen mit 30-jähriger Laufzeit am Donnerstag erreichten die Renditen ein bisher seltenes Niveau seit 2001. Die durchschnittliche Rendite der verkauften Papiere über einen Volumen von 25 Milliarden Dollar betrug knapp 5,22 Prozent. Die tatsächlichen Renditen stiegen im Handel auf 5,24 Prozent, was auch das höchste Niveau seit 25 Jahren darstellt.
Die USA sind seit jeher große Akteure im Bereich der Anleihenausgabe, und das zeigt sich auch in den letzten Daten. In der vergangenen Woche hatten die Regierungsbehörden Bedarf an Bonds mit zehnjähriger Laufzeit in Höhe von 42 Milliarden Dollar. Bei dieser Auktion lag die Rendite mit knapp 4,68 Prozent auf dem höchsten Stand seit der Finanzkrise von 2007. Im Handel lagen die Renditen im Oktober 2023 jedoch um die fünf Prozent höher als sie heute sind, obwohl es hier zu keiner Auktion gekommen ist.
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- Bonds: Investors demand record yields for 30-year US bonds handelsblatt.com