Studienfinanzierung: Bafög-Reform auf den Weg gebracht - was geplant ist
Bafög-Empfänger bekommen mehr Geld. Union und SPD setzen damit ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Die Erhöhung kommt etwas später als geplant. Und auch andere Details stehen in der Kritik.
Die Bundesregierung hat eine Reform der Studienfinanzierung, insbesondere des Bafög (Bundesausbildungsförderungsgesetz), in die Wege geleitet. Ab dem 1. April 2026 erhöht sich die Wohnkostenpauschale für Bafög-Empfänger, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, von 380 auf 440 Euro pro Monat. Der Bafög-Grundbedarf für Studierende soll von 475 Euro auf 563 Euro erhöht werden, wobei die aktuellen Finanzierungsniveaus von 475 Euro und 855 Euro bis 2030 schrittweise erreicht werden.
Die Reform zielt darauf ab, eine stetige Finanzierung und einen höheren Aufstiegsversprechen durch Bafög zu gewährleisten. Die Kosten dieser Reform werden auf rund eine Milliarde Euro geschätzt und werden bis 2027 vollständig umgesetzt.
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