Mehr Standorte: Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei wird deutlich größer
Dass Deutschland bei der Abwehr von Drohnen vorankommen muss, war schon vor dem bedrohlichen Fund am Flughafen Leipzig/Halle klar. Jetzt soll eine kürzlich dafür aufgestellte Einheit wachsen.
Die Bundespolizei plant eine deutliche Erweiterung ihrer Drohnenabwehreinheit, nachdem eine Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt wurde. Bundesinnenministerin Alexander Dobrindt hat angekündigt, dass die Einheit auf 300 Mitarbeiter angewachsen sein soll, was eine Erhöhung um das Achtfache gegenüber den bisherigen vier Standorten bedeutet.
Statt vier geplanten Standorte sollen nun acht Stationen beteiligt sein, um schnell und flexibel vor Ort eingreifen zu können. Die neue Einheit wurde im Dezember 2025 eingesetzt, um Drohnen aufzuzeigen, abzufangen und gegebenenfalls abzuschießen. Sie verfügt über KI-gestützte Störsysteme und automatische Abfangdrohnen und soll auch die Landespolizeien unterstützen, wenn nötig.
Bundesregierung sieht rechtlich keinen Handlungsbedarf, aber mehrere Politiker fordern Gesetzesänderungen für eine effektivere Abwehr.
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