Interview mit Martin Herrenknecht: „Deutschland plant sich noch zu Tode“
Der Chef des Tunnelbau-Unternehmens sagt, was Deutschland von Frankreich lernen kann, was der Wirtschaft aus der Krise hilft und welche Technologie sein Geschäft beflügelt.
Unternehmer Martin Herrenknecht kritisiert die schleppende Umsetzung großer Infrastrukturprojekte in Deutschland. Er beschwert sich über die komplexen und komplizierten Deutschen, die jahrelang Verzögerungen bei Staatsverträgen machen. Große Projekte wie der Bahn-Anschluss an die Trasse für den Brennertunnel verzerren Staatsverträge und schaden der Wirtschaft.
Herrenknecht fordert die Auswechselung des Verkehrsministers Patrick Schnieder und betont, dass er zu schwach war. Er befürwortet die private Finanzierung von Projekten, um das Projektstau zu lösen. Herrenknecht ist auch für eine deutsche Olympiabewerbung im Jahr 2036, um den sportlichen Anreiz für Infrastrukturprojekte zu erhöhen.
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