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Halbjahresbilanz: Bundesbank: Weniger Falschgeld in Deutschland

In Deutschland ist es unwahrscheinlicher geworden, einen falschen Euro-Schein untergejubelt zu bekommen. Die Bundesbank rät dennoch zu Wachsamkeit. An einer Banknote versuchen sich Fälscher häufiger.

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Halbjahresbilanz: Bundesbank: Weniger Falschgeld in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2025 meldete die Bundesbank einen Rückgang der Falschgeldzahlen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Insgesamt waren es 30.000 gefälschte Euro-Banknoten, verglichen mit 36.610 im ersten Halbjahr 2025. Das waren weniger als in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres, als es 31.353 gefälschte Banknoten waren. Insgesamt für 2025 waren es weniger gefälschte Banknoten als in den drei Jahren zuvor, die mit teilweise starken Anstiegen verbunden waren.

Bundesbank-Vorstand Lutz Lienenkämper stellte fest, dass in Deutschland "wenig Falschgeld" vorhanden sei. Es sei unwahrscheinlich, dass man bei jüngsten Zahlen von sieben falschen Banknoten auf 10.000 Einwohner jubeln könne. Trotzdem gelingt es Kriminellen immer wieder, Blüten in die Deutsche Wirtschaft zu bringen.

Es gab einen Anstieg von gefälschten 100-Euro-Banknoten, wobei im ersten Halbjahr 2025 5.043 gefälscht wurden, eine Zunahme von 61 Prozent gegenüber den sechs Monaten zuvor. Fälscher bevorzugen derzeit die 20- und 50-Euro-Banknoten, da diese häufiger von Personen geändert werden, bevor sie in die Kasse gelangen. Der Fünfziger Euro-Banknoten blieb der am häufigsten gefälschte Schein mit 47 Prozent des Gesamtschadens.

Um gefälschte Banknoten leicht zu erkennen, weichen sie in der Berührung von echten Scheinen ab. Sicherheitsmerkmale wie das durchsichtige Porträtfenster oder die schimmernde Smaragdzahl sind schwer zu replizieren. Fälschungen mit Markenzeichen wie „MovieMoney“ oder „Prop copy“ werden zunehmend verwendet. Die Europäische Zentralbank entwickelt eine neue Banknotenserie, um das Nachfakieren von Euro-Banknoten erschweren. Dies wird voraussichtlich Ende 2026 eingeführt.

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