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  "title": "7 Strategien zum Ausprobieren: Chronische Schmerzen: Welche Rolle spielt unsere Psyche?",
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  "topic": "health",
  "section": "Health & Medicine",
  "published": "2026-09-25T02:26:05.000Z",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/7-strategien-zum-ausprobieren-chronische-schmerzen-welche-rolle-spielt-unsere-psyche/100257314.html"
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  "account": "Chronische Schmerzen unterscheiden sich grundlegend von akuten Schmerzen. Während akute Schmerzen als vorübergehender Warnsignal dienen und nach der Heilung der Verletzung oder Entzündung abklingen, können chronische Schmerzen bis zu drei Monate oder länger andauern. Der psychische Zustand spielt bei chronischen Schmerzen eine bedeutende Rolle. Gedanken, Emotionen und Stress können beeinflussen, wie Schmerzen wahrgenommen und erlebt werden.\n\nDas Gehirn verarbeitet Schmerzsignale, indem es die elektrischen Impulse, die von speziellen Nervenenden in Muskeln, Organen oder Haut ausgehen, als elektrische Signale im Rückenmark empfängt. Diese Signale werden dann im Gehirn verarbeitet und mit Vorerfahrungen, Erwartungen und Emotionen abgewogen. Je glücklicher die Stimmung, desto weniger ist das Schmerzempfinden; wenn die Stimmung schlecht ist, kann das Schmerzempfinden jedoch größer sein.\n\nZwei Expertinnen aus dem Präsidium der Deutschen Schmerzgesellschaft erklären, welche psychischen Faktoren Schmerz beeinflussen können. Stress, negative Gedanken und Depressionen können das Schmerzempfinden verstärken. Stress kann das Gehirn empfindlicher für Schmerzreize machen und das Schmerzempfinden erhöhen. Negative Gedanken können den Schmerz auch noch größer erscheinen lassen und den Menschen veranlassen, bestimmte Aktivitäten oder Bewegungen zu vermeiden. Depressionen könnten ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen, indem sie die Aktivierung von körperlichen Stresssystemen und die Stimmung beeinflussen.\n\nFür Menschen mit chronischen Schmerzen gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen, aber es ist wichtig, frühzeitig nachzuforschen, woher die Schmerzen stammen. Die persönliche Bewertung von Schmerzen und die Identifikation von Vorbildern in der Familie können hilfreich sein. Es ist auch sinnvoll, die Schmerzen wertfrei zu beobachten und sie durch neutrale und beruhigende Sichtweisen zu ersetzen. Achtsamkeit und Akzeptanz können dem Schmerz das Bedrohliche nehmen. Bewegung bleibt trotz chronischer Schmerzen empfehlenswert, um Kontakte und Aktivitäten zu pflegen und depressionsähnliche Verstimmungen abzubauen.",
  "summary": "Millionen Menschen in Deutschland haben chronische Schmerzen. Was die Psyche mit dem Schmerzerleben zu tun hat und was sich daraus für den Alltag ableiten lässt.",
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