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  "title": "Muttermilch: Baby an die Brust: 10 Still-Mythen im Check",
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  "topic": "health",
  "section": "Health & Medicine",
  "published": "2026-09-24T03:11:04.000Z",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/muttermilch-baby-an-die-brust-10-still-mythen-im-check/100257008.html"
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  "account": "Mütter, die ihre Kinder mit Muttermilch ernähren, stoßen oft auf unrichtige Informationen und Meinungen. Wir prüften zehn davon. Erster Mythos: \"Eine gute Mutter stillt ihr Kind\". Eine Mutter, die Fläschchen verwendet, ist keine schlechtere Mutter. Kathrin Herold, Verantwortliche für Stillen und Ernährung beim Deutschen Hebammenverband, sagt: \"Den Kategorisierungen sollten wir schnell abschieden\". Nicht jede Frau kann oder möchte stillen. Das Wichtigste ist, dass Eltern die Bedürfnisse ihres Kindes erkennen und erfüllen. Zweiter Mythos: \"Ein Baby, das oft trinken will, bekommt nicht genug\". Dies ist kein Grund zur Sorge. Das häufige Anlegen sorgt für eine größere Milchmenge. Der Kinderarzt Jakob Maske erklärt, dass gut gestillte Kinder normalerweise ein gesundes Gewicht haben. Dritter Mythos: \"Stillende sollten auf bestimmte Lebensmittel verzichten\". Gase und blähende Lebensmittel verursachen keine Probleme bei der Säuglinge. Manche Kinder können jedoch allergisch auf bestimmte Lebensmittel reagieren. Vierte Mythos: \"Lange Stillzeit ist schlecht für die Psyche\". Das ist falsch. Jedes Kind und jede Stillbeziehung ist individuell. Kathrin Herold erklärt, dass die Mutter nach Belieben stillen kann, solange es sich Kind und Mutter wünschen. Fünfter Mythos: \"Eine kranke Mutter darf nicht mehr stillen\". Dies ist falsch. Die meisten Krankheiten lassen sich stillen ohne Risiko für das Kind. Das Achten ist, sich vor dem Stillen gründlich zu waschen. Sechster Mythos: \"Premilch taugt doch nichts\". Premilch ist eine gute Alternative und bietet die notwendigen Nährstoffe in strengen Kontrollen. Siebter Mythos: \"Manche Frauen haben einfach zu wenig Milch\". Eine zu geringe Milchproduktion ist selten und sollte überprüft werden. Ursachen können unzureichendes Stillen oder medizinische Faktoren sein. Achtter Mythos: \"Stillen ist weh tun\". Anfangs kann das Stillen unangenehm sein, aber starker Schmerz ist ein Warnzeichen. Hilfe bekommt die Mutter bei einer Hebamme oder einem Stillberater. Neunter Mythos: \"Mütter mit Implantaten können nicht stillen\". Das ist falsch. Die Lage und Schnittführung des Implantats ist entscheidend. Tenth Mythos: \"Ein gestilltes Baby braucht zusätzliches Wasser\". Das ist falsch. Die Muttermilch ist für die nötige Flüssigkeit und ein Überangebot kann gesundheitsgefährlich sein.",
  "summary": "Wer sein Kind an der Brust ernährt, sollte weder Zwiebeln noch Kohl essen? Und mit Brustimplantaten können Frauen Stillen vergessen? Fachleute ordnen ein, was an solchen Mythen dran ist.",
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