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  "title": "Aussage verlangt: Vorladung als Zeuge: Was Sie vor Gericht beachten sollten",
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  "published": "2026-09-21T03:44:06.000Z",
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    "name": "Handelsblatt",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/aussage-verlangt-vorladung-als-zeuge-was-sie-vor-gericht-beachten-sollten/100256055.html"
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  "account": "Aussage als Zeuge in einem Gerichtsprozess? Hier sind wichtige Informationen, die man beachten sollte. Eine Einladung zum Gerichtshof ist in der Regel eine staatliche Pflicht, sagt Richter Stefan Schifferdecker. Ausnahmen sind schwerer Krankheiten oder unvermeidbaren beruflichen Pflichten. Zeugen sollten sich bei der Einladung um Hilfe bemühen. Wenn man schwer erkrankt ist, muss der Arzt das Gericht bestätigen. Auch Urlaubs- oder berufliche Verpflichtungen können als Verhinderungsgrund genannt werden. Wenn man unentschuldigt versäumt, kann man hohe Kosten und ein Ordnungsgeld zahlen. Man kann sich vor Gericht beraten lassen, aber das hängt von dem Fall ab. In seltenen Fällen können Zeugen einer Vernehmung wegen schwerer Delikte aber eine psychosoziale Prozessbegleitung beantragen. Diese hilft, psychisch stabil zu bleiben und sich nicht erneut zu traumatisieren. Je Zeuge reicht, aber in der Regel muss man seine Aussage vorbereiten. Man kann sich von einer Vertrauensperson unterstützen. Betroffene müssen nicht aussagen, nur wenn sie mit dem Angeklagten verwandt sind oder andere Verwandtschafts- oder Beziehungsaussagen machen. In diesen Fällen gibt es ein Zeugnisverweigerungsrecht, das bedeutet, man kann sich aus der Aussageentbinden. In einigen Berufen ist das Recht auf Zeugnisverweigerung vor Gericht auch vorgesehen. Man muss bei der Vorlage der Aussage die rechte Hand treffen und den Eid sprechen. Eine falsche Aussage kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünfzehn Jahren führen.",
  "summary": "Wer als Zeuge vor Gericht geladen wird, muss dort auch erscheinen. So weit, so klar. Aber was gibt es darüber hinaus zu wissen?",
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