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  "title": "Führung und KI: „So einen Abbau hat es in der deutschen Wirtschaft noch nie gegeben“: Das Ende des Managers als Massenberuf",
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  "published": "2026-09-15T08:47:00.000Z",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/ki-die-lineare-fuehrungskarriere-ist-ein-auslaufmodell/100243656.html"
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  "account": "Deutsche Unternehmen, darunter Volkswagen, Deutsche Bahn, BMW und Bayer, sind dabei, die Anzahl der Führungspositionen erheblich zu reduzieren. Diese Umstrukturierung zielt darauf ab, Hierarchien zu vereinfachen und Kosten zu senken. Künstliche Intelligenz (KI) beschleunigt diese Entwicklung, obwohl die Änderungen bereits im Gange sind. Unternehmen nutzen KI zunehmend, was Führungskräfte dazu zwingt, den Einsatz von KI zu überwachen und umzusetzen. Das mittlere Management könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.\n\nChristine Altstötter-Gleich, Psychologin, prüft in einem exklusiven Interview, wie Führungskräfte mit Jobverlust und beruflichen Rückschlägen umgehen und warum Kündigungen oft auf das Selbstwertgefühl abzielen. Der 3. September ist ein bedeutendes Datum in der Geschichte von Volkswagen. Der Aufsichtsrat des Automobilherstellers genehmigte am Tag den Sanierungsplan des Vorstands. Es wird nur knapp eine Eskalation verhindert: Eine außerordentliche Hauptversammlung stand bereits bevor, doch nun wird eine amtliche Entscheidung getroffen. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant Volkswagen, konzernweit über 5500 Führungsstellen abzubauen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit etwa 21.500 Manager. Das bedeutet, dass fast jeder vierte Posten wegfallen könnte. Jahrzehntelang hieß die Karriere bei Volkswagen, dass Leistung die Beförderung bedeutete. Wer erfolgreich war, stieg auf, wer nicht, blieb weitgehend ungeschoren. Allerdings kann sich diese traditionelle Karrieremethode langsam verändern. Blume, eine Entscheidungsträgerin aus Wolfsburg, möchte die bisherige Hierarchie auch oben verschlanken und durch ein neues Levelsystem ersetzen. In diesem System gibt es auch Rückstufungen. Gleichzeitig werden Führungsebenen gestrichen und Verantwortlichkeiten neu verteilt. Für die Überlebenden steigt der Druck, da weniger Manager für mehr Mitarbeiter verantwortlich sein müssen.",
  "summary": "Überall im Land bauen Unternehmen historisch gewachsene Strukturen ab. Das trifft zunehmend gut bezahlte Führungskräfte. Experten warnen: „Das eigentliche Erdbeben kommt erst.“",
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