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  "title": "Geldanlage: Kann eine 150 Jahre alte Grafik die Börsenkurse vorhersagen?",
  "url": "https://urgent.news/2026/09/02/geldanlage-kann-eine-150-jahre-alte-grafik-die-borsenkurse-vorhersagen",
  "topic": "business",
  "section": "Business",
  "published": "2026-09-02T13:08:00.000Z",
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    "name": "Handelsblatt",
    "slug": "handelsblatt",
    "url": "https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/boersen-koennen-anleger-dieser-150-jahre-alten-grafik-noch-heute-vertrauen/100189715.html"
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  "account": "Die Idee, Börsenkurse 150 Jahre vorhersagen zu können, durch eine aus dem Jahr 1870 stammende Grafik, wird immer wieder in der heutigen Zeit diskutiert. Die Grafik zeigt zyklische Trends am Finanzmarkt und empfiehlt, zu bestimmten Zeiten Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Sie soll Krisen wie die Weltwirtschaftskrise 1929, den Dotcom-Bruch der 2000er Jahre und den Coronacrash 2020 genau vorhergesagt haben. Einige Finanzblogger behaupten sogar eine Genauigkeit von 90 Prozent.\n\nAndreas Hackethal, Professor am Frankfurter Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE, erklärt, dass hinter der Grafik das alte Bedürfnis von Marktteilnehmern steckt, langfristige Muster in den Aktienbewegungen zu erkennen. Diese Annahmen beruhen jedoch nicht auf ökonomischen Beweisen, sondern auf planetaren Konstellationen, also Astrologie. Dieses Konzept stammt ursprünglich von Samuel Bennet, der anfangs die Preisschwankung von Schweinen und Mais vorhersagen wollte, oder von George Tritch, der sie bis ins Jahr 2059 vorhersagte und eine astrologische Komponente hinzufügte.\n\nTrotz einiger erstaunlicher Vorhersagen der Grafik, wie zum Beispiel dem Verkauf von Wertpapieren 1927, 1999 und 2007, erklärt Hackethal, dass diese Präzision eher das Ergebnis von zufälliger Wahrscheinlichkeit als von echter Analyse ist. Er weist darauf hin, dass die Welt der Finanzen zu komplex für einfache Muster ist und dass Markttrends nicht vorhergesagt werden können, ohne das eigene Eintreffen dieser Muster zu verhindern.\n\nHackethal empfiehlt Anlegern, sowohl die Theorie des Diversifizierens als auch das Sitzen aus der Rückschläge zu beachten, anstatt wiederholt ein- und auszusteigen. Er betont, dass am Finanzmarkt viele Faktoren zu beachten sind, die Kursbewegungen beeinflussen, darunter Wetterbedingungen und sportliche Großereignisse.",
  "summary": "Aus dem Handelsblatt-Archiv: Eine Kurve aus dem 19. Jahrhundert sagt erstaunlich präzise die Entwicklung der Märkte voraus. Für 2026 empfiehlt sie, Aktien zu verkaufen. Wie verlässlich das wirklich ist.",
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