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  "title": "Regierung: „Überwiegend gestörte, belastete Verhältnisse“ – Wie ein Forscher die deutschen Kanzler bewertet",
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  "published": "2026-08-25T11:06:00.000Z",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/regierung-das-haben-die-meisten-altkanzler-friedrich-merz-voraus/100247908.html"
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  "account": "Die deutsche Geschichte ist auch eine Geschichte ihrer Regierenden, die von acht verschiedenen Kanzlern und einer Kanzlerin seit Friedrich Merz im Mai 2025 bislang gekrönt waren. Drei Regierungen zeigten eine bemerkenswerte Langlebigkeit, während drei andere sehr kurz lebten. Von ihnen kamen fünf aus der CDU und vier aus der SPD. Einige zeigten Charisma, andere Beharrlichkeit. Doch wie gelangten sie zu den Intellektuellen und der geistig-kulturellen Elite Deutschlands, das aus der Nazi-Diktatur herauskam? Wie viel lernten die Kanzler von ihrem Verhältnis zu Philosophen, Schriftstellern, Publizisten, Wissenschaftlern und Künstlern?\n\nDie Literaturwissenschaftler und Historiker Peter-André Alt hat sich intensiv mit diesem Thema befasst und in seinem Werk \"Die Kanzler und die Intellektuellen\" berichtet, dass es \"überwiegend gestörte, mindestens belastete Verhältnisse\" zwischen Regierenden und Intellektuellen gegeben hat. Er hat beispielsweise Kurt-Georg Kiesinger erwähnt, der zwar großes Potenzial besaß, aber sein Verständnis von Geist und Kultur nicht zur Zeit des Umbruchs nach 1966 passte. Helmut Schmidt, ein Mann, der sich gegen arrogante Linksintellektuelle abgrenzte, erhielt später großen Respekt für seine Intellektualität. Helmut Kohl hatte intellektuelle Berater wie Horst Teltschik und Michael Stürmer, und Angela Merkel hatte eine extreme Vernetzung mit Wissenschaftlern, was ihrer Urteilskraft zugute kam.",
  "summary": "Wo schöpfen deutsche Regierungschefs ihre Ideen? Der Wissenschaftler Peter-André Alt hat das Intellektuelle in den Kanzlern der Republik gesucht. Und beim Amtsinhaber ein Problem gefunden.",
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