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  "title": "Familien: Elterngeldreform: Mehr Geld und neue Aufteilung geplant",
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  "published": "2026-10-28T13:56:05.000Z",
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    "url": "https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/familien-elterngeldreform-mehr-geld-und-neue-aufteilung-geplant/100265638.html"
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  "account": "Die Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat im Fall der Elterngeldreform eine Erhöhung der Mindest- und Höchsttarife sowie eine flexible Aufteilung der Basiselterngeldzeit angekündigt. Die Änderungen sollen die Attraktivität für junge Familien verbessern. Die Anhebung betrifft einen Mindestsatz von 300 Euro auf 330 Euro und einen Höchstsatz von 1.800 Euro auf 1.900 Euro. Die Bezugsdauer bei Elterngeld soll bis 2030 nur noch knapp unterhalb der ursprünglichen 14 Monate bleiben, wenn beide Elternteile jeweils mindestens vier Monate nehmen. Die restlichen sechs Monate können dann flexibel zwischen ihnen aufgeteilt werden. Eltern können auch weiterhin bis zu 14 Monate erhalten. Die ersten vier Monate des Elterngeldes sollen 80 Prozent des Netto-Verdienstes vor der Geburt umfassen, wobei ab dem fünften Monat nur noch 50 Prozent gezahlt werden. Zusätzlich sollen Weihnachtsgeld und sonstige Bezüge bei der Netto-Berechnung berücksichtigt werden. Der Geschwisterbonus für Familien soll auch in Zukunft gezahlt werden. Der Entwurf soll zu einem \"echten Anschub für mehr Partnerschaftlichkeit\" beitragen, da beide Eltern in Zukunft gleichzeitig Elterngeld beziehen können. Insgleich will die Reform die Verwaltungskosten senken, um eine schnellere Zahlung an die Eltern zu ermöglichen. Prien hofft, dass die Reform nicht zu mehr Einsparungen führt als bereits geplant.",
  "summary": "Seit 2007 wurde das Elterngeld nicht erhöht, nun sollen Mindest- und Höchstsatz steigen. Eine Reform sieht außerdem Änderungen beim Bezug der Leistung vor.",
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