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  "id": 11673057,
  "title": "HDE-Konsumbarometer: Die deutsche Wirtschaft wächst, der Frust der Verbraucher auch",
  "url": "https://urgent.news/2026/10/03/hde-konsumbarometer-die-deutsche-wirtschaft-wachst-der-frust-der",
  "topic": "finance",
  "section": "Finance & Markets",
  "published": "2026-10-03T11:49:21.000Z",
  "source": {
    "name": "Handelsblatt",
    "slug": "handelsblatt",
    "url": "https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/hde-konsumbarometer-die-deutsche-wirtschaft-waechst-der-frust-auch/100258034.html"
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  "original_language": "de",
  "account": "Die deutsche Wirtschaft zeigte in den letzten Wochen erstaunliche Wachstumsraten, doch die Verbraucher sehen sich mit zunehmendem Frust konfrontiert. Das HDE-Konsumbarometer, das monatlich vom Handelsblatt Research Institute für den Handelsverband HDE berechnet wird, berichtete eine Abnahme der Verbraucherstimmung um 1,19 Punkte auf 93,51 Punkte im Oktober. Das Ergebnis ist rund drei Punkte tiefer als im Vorjahresmonat und gibt Aufschluss über das anhaltende Misstrauen der Verbraucher gegenüber der Konjunktur, der eigenen Einkommensentwicklung sowie dem Vertrauen in eine bessere Kaufkraft. Gleichzeitig nahmen die Sorgen vor Inflation und Zinserhöhungen ab, während die Neigung zum Sparen zurückging – offenbar haben die Verbraucher den Verlust an realen Kaufkraft ausgleichen wollen, indem sie weniger sparten und Rücklagen auflösten.\n\nDie schlechte Stimmung der Verbraucher steht jedoch im klaren Kontrast zu den positiven wirtschaftlichen Daten der letzten Wochen. Infolgedessen ist die öffentliche Debatte geprägt von Erklärungen über Arbeitsplatzverluste in der Autoindustrie, hohen Benzinpreisen und Sorgen vor einer Gaskrise im Winter. Eine Umfrage des Allensbach-Instituts zeigt, dass mehr als die Hälfte der Bürger Deutschland als \"in einer Abwärtsspirale\" bezeichnen. Die politischen Ränder haben sich deutlich verengt, während die amtierende Bundesregierung keine Lösungen für diese wachsende Verunsicherung findet.\n\nTatsächlich gibt es heute in Deutschland 800.000 mehr Arbeitslose als vor der Corona-Pandemie. Im September stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl um 12.000 Personen. Selbst diejenigen, die ihren Arbeitsplatz behalten haben, verfügen heute nicht über mehr Geld als im Jahr 2019. Bei Berücksichtigung der gestiegenen Sozialabgaben ist das reale Einkommen vieler Beschäftigter oft geringer als vor der Pandemie. Der Aufschwung, den die offizielle Statistik misst, wird im täglichen Leben vieler Menschen kaum wahrgenommen.",
  "summary": "Deutschlands Verbraucher verlieren das Vertrauen. Steigende Preise und Arbeitsplatzabbau bereiten den Konsumenten Sorgen. Die Stimmung ist weit schlechter als die tatsächliche Lage.",
  "key_points": [
    "German economy grew with surprising growth rates in recent weeks",
    "Consumer sentiment dropped 1.19 points to 93.51 in October",
    "Many Germans describe country as in a downward spiral"
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  "disclaimer": "Summaries, key points and the editor’s take are written by software from other outlets’ reporting and may contain errors — always check the linked original."
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