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  "id": 11355509,
  "title": "„Bittere Bilanz“ in Hobart: Walschutzgebiet im Südatlantik scheitert erneut an Blockade",
  "url": "https://urgent.news/2026/10/02/bittere-bilanz-in-hobart-walschutzgebiet-im-sudatlantik-scheitert",
  "topic": "world",
  "section": "World",
  "published": "2026-10-02T04:18:59.000Z",
  "source": {
    "name": "Handelsblatt",
    "slug": "handelsblatt",
    "url": "https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/bittere-bilanz-in-hobart-walschutzgebiet-im-suedatlantik-scheitert-erneut-an-blockade/100259185.html"
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  "original_language": "de",
  "account": "Die Einrichtung eines neuen Walschutzgebiets im Südatlantik ist bei der Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Hobart, Australien, wieder gescheitert. Der von Argentinien, Brasilien und Uruguay vorgeschlagene Schutz, mehr als doppelt so groß wie die USA, konnte nur vier Stimmen mehr erhalten als nötig, um sich durchzusetzen. Deutschland stimmte dafür, aber wichtige Unterstützer wie Finnland und Luxemburg versuchten nicht anwesend zu sein. Während die Gegner ihre Blockade aufrechterhielten, klagte Greenpeace, eine Umweltschutzorganisation, über die Blockade von Walfangnationen und ihren Verbündeten.\n\nDie Verhandlungen an dieser Konferenz, auf der rund 300 Delegierte aus über 60 Mitgliedsstaaten teilnahmen, sollten einen historischen Erfolg beim 40. Jahrestag des Walfang-Moratoriums werden. Franziska Saalfeld, eine Meeresbiologin von Greenpeace, hob die entscheidende Bedeutung einer solchen Konferenz hervor. Stattdessen stellte die Konferenz jedoch ein \"bitteres Ergebnis\" dar, da der Schutz der Wale weiterhin von den gleichen Ländern behindert wird, darunter Norwegen, aber auch von der Elfenbeinküste und mehreren karibischen Staaten.\n\nDie IWC wurde 1946 gegründet, um den industriellen Walfang zu regulieren und die Bestände zu erhalten. Trotz des seit 1985/86 bestehenden Moratoriums für den kommerziellen Walfang lassen sich Norwegen, Island und Japan jedoch weiterhin kommerziell jagen. Andere Staaten wie die Schweiz haben in diesem Jahrzehnt auch ihre Resolutionen zurückgezogen. Greenpeace spricht von einer \"bitteren Bilanz\", da der globale Schutz der Wale sich weiterhin den gleichen Ländern aus dem Weg bahnt, die auch keine eigene Walfangindustrie haben.",
  "summary": "Seit den 1990er Jahren wird um ein Walschutzgebiet im Südatlantik gerungen. Bei einer Fachkonferenz in Australien reicht es wieder nicht für die nötige Mehrheit. Auch die Schweiz sorgt für Kritik.",
  "key_points": [
    "New whale sanctuary proposal fails at IWC conference in Hobart",
    "Germany votes for sanctuary, but key supporters like Finland and Luxembourg absent",
    "Greenpeace criticizes blockade of whaling nations and their allies"
  ],
  "editors_take": "Die gescheiterte Einrichtung des Walschutzgebiets im Südatlantik zeigt, dass der globale Schutz der Wale weiterhin von einigen Ländern behindert wird, die teils selbst gar keine Walfangindustrie betreiben.",
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  "disclaimer": "Summaries, key points and the editor’s take are written by software from other outlets’ reporting and may contain errors — always check the linked original."
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