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  "title": "Labor Law: Employee Monitoring: What is permitted, what not?",
  "url": "https://urgent.news/2026/09/30/arbeitsrecht-mitarbeiteruberwachung-was-ist-erlaubt-was-nicht",
  "topic": "business",
  "section": "Business",
  "published": "2026-09-30T01:58:05.000Z",
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    "name": "Handelsblatt",
    "slug": "handelsblatt",
    "url": "https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsrecht-mitarbeiterueberwachung-was-ist-erlaubt-was-nicht/100258475.html"
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  "original_language": "de",
  "account": "Arbeitgeber haben Verantwortung, ihre Mitarbeiter zu überwachen und zu kontrollieren. Allerdings gibt es Grenzen, worauf Arbeitnehmer sich einstellen müssen. Arbeitgeber dürfen die Arbeitsleistung organisieren und steuern, da sie weisungsberechtigt sind. Gelegentliche, stichprobenartige Kontrollen stellen normalerweise keine Probleme dar. Allerdings ist dauerhafte und umfassende Überwachung rechtlich problematisch und muss eine klare rechtliche Grundlage und ein angemessenes Verhältnis zu dem Zweck haben, den sie verfolgt.\n\nEin Beispiel: Ein Baumarkt vermutet Betrug und installiert eine versteckte Kamera an der Kasse, um den Verdacht zu überprüfen. Die Überwachung ist zulässig, solange sie auf den Arbeitsablauf abzielt und nicht systematisch die Mitarbeiter kontrolliert.\n\nArbeitgeber dürfen die Anwesenheit und Abwesenheit der Mitarbeiter erfassen, um Arbeitszeiten und Ruhepausen einzuhalten. E-Mails und Websites können gelegentlich überprüft werden, aber es muss transparent gemacht werden, welche Kontrollen stattfinden. GPS-Tracking auf Dienstwagen und -handys ist nur zulässig, wenn es einem legitimen Zweck dient, wie Disposition oder Diebstahlschutz.\n\nVideoüberwachung am Arbeitsplatz ist nur nach einer Genauabwägung erlaubt. Eine offene Videoüberwachung ist zulässig, wenn sie erkennbar ist und einen legitimen Zweck wie Diebstahlschutz hat. Eine heimliche Videoüberwachung ist nur in engen Ausnahmefällen erlaubt, wenn ein konkreter Verdacht auf eine Straftat oder schweren Vergehen besteht. Pausen- und Ruheräume müssen besonders strengen Verhältnismäßigkeitsprüfungen unterzogen werden, aber nicht vollständig überwacht werden dürfen.\n\nMitarbeiter müssen über ihre Überwachung informiert werden. Arbeitgeber müssen sie über die Überwachung aufklären, wenn Videokameras installiert sind. Ein Gespräch mit dem Betriebsrat oder der Gewerkschaft kann hilfreich sein. Beschäftigte können sich auch an die Datenschutzaufsichtsbefürwortung wenden. Ein Einzelfall der Überwachung ist problematisch, da der Abhängigkeitsverhältnis die Einwilligung erschwert. Eine Betriebsvereinbarung kann eine Rechtsgrundlage schaffen und der Betriebsrat muss konsultiert werden.",
  "summary": "When employees come and go, which websites they visit, how productive they are on the computer: Technically, employers can control a lot these days. But are they allowed to?",
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